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Benötigt man in Innenräumen eine Sonnencreme? Alles über blaues Licht und UV-Schutz 

February 09, 2026

Wir sprechen viel über den Sonnenschutz im Freien, aber was ist mit den Stunden, die wir drinnen verbringen – am Schreibtisch, mit dem Notebook oder dem Smartphone? UVA-Strahlen dringen durch die Fenster, blaues Licht strahlt von jedem Bildschirm und deine Haut ist dem den ganzen Tag ausgesetzt, auch wenn du nicht nach draußen gehst.  

Zwar verursacht die Sonneneinstrahlung in Innenräumen keinen Sonnenbrand, sie kann jedoch Pigmentflecken und eine vorzeitige Hautalterung verursachen. Genau aus diesem Grund entscheiden sich so viele Menschen für getönte mineralische Sonnencremes, um sich täglich zu schützen. 

Ist die tägliche Verwendung von Sonnencremes im Haus also unverzichtbar oder völlig unnötig? Schauen wir uns das einmal genauer an.  

Erreicht dich UV-Licht auch in Innenräumen? 

Wenn du dich in Innenräumen aufhältst, verringert sich deine UV-Belastung – sie verschwindet jedoch nicht vollständig. UVB-Strahlen, die für Sonnenbrand verantwortlich sind, bleiben meist draußen.  

Die tiefer eindringenden UVA-Strahlen hingegen durchdringen normale Fenster und erreichen deine Haut. Diese Art der Belastung summiert sich nach und nach und trägt zu langfristigen Schäden wie Pigmentflecken und vorzeitiger Hautalterung bei, selbst wenn du dich nicht in sonnigen Bereichen aufhältst.  

Und die Innenbeleuchtung erscheint zwar harmlos, spielt aber dennoch eine Rolle dabei, wie deine Haut im Laufe der Zeit altert. 

Können UVA- und UVB-Strahlen durch die Fenster dringen? 

UVB-Strahlen 

Sie werden fast vollständig durch gewöhnliches Fensterglas abgeblockt. Daher bekommst du keinen Sonnenbrand, wenn du dich drinnen aufhältst. 

UVA-Strahlen 

Sie werden nicht abgeblockt. UVA-Strahlen können ungehindert durch normale Fenster dringen und dringen tiefer in die Haut ein. Sie sind drinnen weniger intensiv, tragen jedoch weiterhin zu Falten, Veränderungen der Hautstruktur und Hyperpigmentierung bei. Wenn du täglich mehrere Stunden am Fenster sitzt, ist deine Haut auf jeden Fall einer UVA-Strahlung ausgesetzt – selbst an bewölkten Tagen. 

Häufige Risiken durch UV-Strahlung in Innenräumen (Fenster, Autoglas, Reflexionen) 

Fenster 

Wenn man stundenlang in der Nähe eines großen sonnigen Fensters sitzt – egal ob zu Hause, im Büro oder im Atelier – erhöht sich die UVA-Belastung merklich. Auch indirektes Licht trägt dazu bei, da UVA-Strahlen leicht gestreut werden. 

Autoglas 

Windschutzscheiben filtern häufig UVA-Strahlen, Seitenfenster hingegen nicht. Lange Fahrten verursachen erhebliche UVA-Schäden an der fensternahen Gesichtshälfte sowie an Armen und Händen.  

Lichtreflexionen 

UV-Strahlen können von nahen Oberflächen wie dem Straßenbelag, Sand, Wasser, weißen Wänden und sogar deinem Schreibtisch reflektiert werden. Auch ohne direkte Sonne bist du Sonnenstrahlen ausgesetzt. 

Was ist mit blauem Licht? Kann es deiner Haut schaden? 

Nicht nur dein Smartphone strahlt blaues Licht aus – auch Sonnenlicht, LED-Leuchten und alle Bildschirme sorgen für eine dauerhafte Belastung.  

Es verursacht zwar keinen Sonnenbrand wie UVB und dringt nicht so tief in die Haut ein wie UVA, kann aber dennoch Hyperpigmentierung, oxidativen Stress und eine fahle Haut begünstigen. 

Was ist blaues Licht und woher kommt es? 

Blaues Licht, auch bekannt als HEV-Licht, liegt im Spektrum zwischen sichtbarem Licht und UV-Licht. Sonnenlicht sorgt für den größten Teil deiner Strahlenbelastung, während Bildschirme den ganzen Tag über eine geringe, aber konstante Strahlung abgeben. Ob drinnen oder draußen – deine Haut ist fast ununterbrochen blauem Licht ausgesetzt. 

Können Bildschirme (Handys, Notebooks, Fernseher) eine vorzeitige Hautalterung verursachen? 

Bildschirme allein lassen deine Haut nicht dramatisch altern – dafür sind sie einfach nicht stark genug. Bei Menschen, die zu Melasmen, einem ungleichmäßigen Teint oder Aknenarben neigen, können sie jedoch eine Hyperpigmentierung begünstigen. Wenn du zu dieser Gruppe gehörst, können lange Stunden vor hellen Bildschirmen im Laufe der Zeit zu Pigmentflecken führen. 

Schützt eine mineralische Sonnencreme vor blauem Licht? 

Da der überwiegende Teil des blauen Lichts, dem deine Haut ausgesetzt ist, aus dem Sonnenlicht stammt, kann eine mineralische Sonnencreme Schutz bieten – der Schutzgrad ist jedoch unterschiedlich.  

Zinkoxid liefert einen gewissen UV-Schutz, doch die Eisenoxide in getönten mineralischen Sonnencremes schützen noch besser.  

Getönte mineralische Sonnencremes, die Antioxidantien wie Resveratrol enthalten, gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie tragen dazu bei, den durch blaues Licht verursachten oxidativen Stress zu neutralisieren. 

Sollte man auch in Innenräumen eine Sonnencreme verwenden? 

Es gibt keine strikte Vorgabe für die Verwendung einer Sonnencreme in Innenräumen, doch je nach Tageslicht, Bildschirmstrahlung und Hautpflegezielen kann sie hilfreich sein.  Manche Innenräume wirken fast wie Außenbereiche, in anderen ist deine Haut kaum der Sonne ausgesetzt. 

Wann ist die Verwendung einer Sonnencreme in Innenräumen sinnvoll? 

Wenn du in der Nähe eines Fensters arbeitest, schützt eine Sonnencreme deine Haut vor UVA-Strahlen, die den ganzen Tag über durch das Glas dringen.  

Für diejenigen, die mit Melasmen oder hartnäckigen Pigmentflecken zu tun haben, ist eine getönte mineralische Sonnencreme mit Eisenoxiden besonders hilfreich. 

Wenn du häufig zwischen Innen- und Außenbereichen wechselst, ist eine Sonnencreme die einfachste Lösung.  

Wann du sie möglicherweise nicht benötigst 

Bei wenig natürlichem Licht oder überwiegend künstlicher Beleuchtung ist eine Sonnencreme im Innenraum wahrscheinlich nicht nötig. 

Wenn du dich nicht in Fensternähe aufhältst oder hinter UV-filterndem Glas sitzt, bleibt die UV-Strahlung ebenfalls gering.  

Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass blaues Licht, das von Bildschirmen ausgeht, sichtbare Hautveränderungen verursacht, wenn du sie nur gelegentlich nutzt und deine Haut nicht zu Pigmentflecken neigt. 

So schützt du deine Haut vor Lichtbelastung in Innenräumen  

Das Licht in Innenräumen ist zwar sanfter als direktes Sonnenlicht, wirkt aber dennoch den ganzen Tag über auf deine Haut ein. Ein paar kluge Entscheidungen machen den Unterschied – besonders, wenn deine Haut zu Pigmentflecken neigt oder du viel Zeit in der Nähe von Fenstern und vor Bildschirmen verbringst.  

Die effektivsten Inhaltsstoffe zum Schutz vor blauem Licht (Zinkoxid, Eisenoxide, Antioxidantien) 

Zinkoxid, der Hauptbestandteil zinkbasierter Sonnencremes, bildet die erste Schutzbarriere in Innenräumen, während Eisenoxide, die Pigmente in getönten mineralischen Sonnencremes, einen zusätzlichen Schutz vor Melasmen und hartnäckigen Pigmentflecken bieten.  

Starke Antioxidantien wie Resveratrol und Vitamin C runden deinen Schutz ab, da sie den durch Sonnen- und Bildschirmlicht verursachten oxidativen Stress neutralisieren. 

Alternativen zu Sonnencremes. Kann Hautpflege helfen? 

Hautpflege ersetzt keine Sonnencreme – doch mit den richtigen Formulierungen ist die Sonneneinstrahlung in Innenräumen deutlich weniger kritisch, besonders an Tagen, an denen ein Lichtschutzfaktor eher nicht nötig erscheint. 

Seren mit einem hohen Anteil an Antioxidantien sind hier besonders nützlich, da sie vor Schäden durch freie Radikale schützen, die durch Licht von Fenstern und Bildschirmen entstehen. Hydrierende und barriereschützende Formulierungen bewahren die Stärke deiner Haut und reduzieren ihre Reaktivität gegenüber Umweltbelastungen.  

Braucht man in Innenräumen also tatsächlich eine Sonnencreme ? 

In Innenräumen ist eine Sonnencreme durchaus entbehrlich, aber im Alltag bietet sie den sichersten und unkompliziertesten Schutz. Die Exposition summiert sich in kleinen Schritten – ein helles Fenster, ein kurzer Spaziergang draußen, eine Besorgung zur Mittagszeit, die du nicht geplant hattest.  

Wenn du dich für eine natürliche Sonnencreme entscheidest und diese morgens aufträgst, ist deine Haut den ganzen Tag über geschützt. Egal wie sich dein Tag entwickelt – du musst dir darüber nicht den Kopf zerbrechen.  

So passt du deine Hautpflegeroutine an die Bedingungen in Innenräumen an 


Sonnige Umgebungen erfordern getönte mineralische Sonnencremes mit wirksamen Antioxidantien. Die Anti-Aging-Sonnencreme für das Gesicht mit pflanzlichen Stammzellen LSF 30 eignet sich hier perfekt.  

In Räumen mit schwächerem oder indirektem Licht ist ein vollständiger Sonnenschutz nicht immer erforderlich, aber wenn du einen leichten Schutz wie die City CC Anti-Pollution Hyaluron CC Creme LSF 15 aufträgst, bist du für kürzere Aufenthalte im Freien geschützt. 

Bei einer zu Pigmentflecken neigenden Haut sind getönte mineralische Sonnencremes mit Eisenoxiden und antioxidantienreichen Inhaltsstoffen wie Resveratrol immer die bessere Wahl. Probiere den Ultra-Sonnenschutz mit pflanzlichen Stammzellen LSF 50, der vor dem sichtbaren Licht schützt, das für einen ungleichmäßigen Hautton verantwortlich ist. 

Wer starke Wirkstoffe wie Retinoide und Säuren verwendet, sollte täglich eine Sonnencreme auftragen, um einer Hautempfindlichkeit oder einem ungleichmäßigen Teint vorzubeugen. Dies gilt auch in Innenräumen. 

Du musst dir in Innenräumen nicht übermäßig Gedanken über den Sonnenschutz machen, aber bei einer täglichen Anwendung bist du auf unkomplizierte Art geschützt, ohne dauernd abwägen zu müssen. Trage ihn im Zweifelsfall einfach auf und genieße den Tag. 

Close-up texture of mineral tinted sunscreen with a smooth, luminous finish

Häufig gestellte Fragen