Alles, was du schon immer über Peeling wissen wolltest
Einführung
Peeling dürfte einer der wichtigsten, allerdings häufig unterschätzten Schritte in einer Hautroutine sein und häufig sind mit dem Begriff Missverständnisse verbunden. Lass dich nicht von der Wortkombination chemisches Peeling abschrecken – wenn man dabei alles richtig macht, ist es das Geheimnis für eine glatte, strahlende Haut. Hier haben wir uns mit unserer zertifizierten Schönheitstherapeutin Kitija beraten, um dir eine Übersicht über die verschiedenen Peelinganwendungen für dein Gesicht (bzw. eigentlich für jeden Körperteil) zu geben.
Was genau bedeutet Peeling?
„Beim Peeling werden abgestorbene Zellen von der Hautoberfläche entfernt. Dies stimuliert den Zellumsatz und die darunterliegenden neueren und strahlenderen Zellen kommen zum Vorschein“, erklärt Kitija. Außerdem wird die Wirksamkeit anderer Hautpflegeprodukte gefördert, da diese ohne die Schicht abgestorbener Hautzellen leichter in die Hautoberfläche eindringen können.
Obwohl ein Peeling für die meisten Hauttypen vorteilhaft ist, sei im Hinblick auf die Intensität achtsam – Kitija sagt, dass es kontraproduktiv sein kann, wenn man es mit dem Peeling übertreibt. Wenn du zu häufig ein Peeling anwendest oder dieses für deine Haut ungeeignet ist, kann dies zu Reizungen und Rötungen führen. Lies daher immer zuerst auf dem Produktetikett nach, wie du das Peeling genau anwenden musst.
Peeling im Sommer – ja oder nein?
Ein Peeling kann und sollte im Sommer angewendet werden – schließlich macht die Entfernung dieser abgestorbenen Zellen den Weg frei für eine gleichmäßigere und glattere Bräune. Kitija empfiehlt jedoch, mit Bedacht vorzugehen: „Das Peeling macht die Haut anfälliger, vor allem, wenn sie der Sonne ausgesetzt wird.“ Verwende das Peeling nur in der Nacht und denke immer an einen starken Sonnenschutz, wie beispielsweise unseren LSF 50 Plant Stem Cell Ultra-Sonnenschutz, um die neuen Zellen zu schützen.
Ultra-Sonnenschutz mit pflanzlichen Stammzellen LSF 50
Chemisches vs. mechanisches Peeling
Es gibt zwei Arten von Peeling – chemisches und mechanisches. Beide verfolgen das gleiche Ziel, funktionieren jedoch unterschiedlich.
„Chemische Peelings entfernen die abgestorbenen Hautzellen mithilfe von Säuren wie AHAs, PHAs und BHAs, um den Zellumsatz zu stimulieren“, erklärt Kitija. Dies unterstützt einen helleren, strahlenderen und feinporigeren Teint, den wir uns alle wünschen.
Die Feuchtigkeitsversorgung der Haut wird dabei verbessert, die Poren gereinigt und einer Hyperpigmentierung vorgebeugt.Wenn du eine sehr empfindliche Haut oder noch keine Erfahrung mit der Anwendung von Säuren hast, schlägt Kitija vor, mit sehr kleinen Schritten zu beginnen. Wähle zunächst die sanftesten Formulierungen und binde sie langsam in deine Routine ein. Steigere deine Behandlung erst später bis hin zur Verwendung stärkerer Wirkstoffe.
Zum anderen bieten mechanische Peelings (Produkte, die kleine Partikel enthalten, oder Bürsten) eine physikalische Wirkung, durch die abgestorbene Zellen und Schmutz mit sanften Bewegungen von der Oberfläche entfernt werden. Dies regt außerdem die Durchblutung an. Bitte beachte dabei, dass ein mechanisches Peeling nur bei einer intakten Haut verwendet werden sollte und niemals bei einer akuten Entzündung oder Pickeln.
Sollte ich auch meinen Körper peelen?
Hautpflege ist nicht nur für das Gesicht – auch unsere Körperhaut hat eine Extra-Pflege verdient. Ein regelmäßiges Peeling von Kopf bis Fuß fühlt sich nicht nur wunderbar an, sondern erweitert deine Körperpflege in besonderem Maße: Fahle Haut und abgestorbene Zellen verschwinden und es kommt eine seidig-weiche und gut hydrierte Haut zum Vorschein.
Ein Körperpeeling hat sehr viele Vorteile – es regt die Durchblutung an und geht gegen eine unebene Hautstruktur sowie einen ungleichmäßigen Hautton vor. Gleichzeitig hilft es dabei, Pickeln und eingewachsenen Haaren vorzubeugen. Insgesamt wird das Duschen zu einem noch angenehmeren Vergnügen.
Genau wie beim Gesicht muss ein Peeling nicht täglich angewendet werden. „1- bis 2-mal pro Woche reicht“, sagt Kitija.






