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Was steckt tatsächlich in deiner Sonnencreme: chemische vs. mineralische Inhaltsstoffe 

May 08, 2026

Die tägliche Sonnenpflege ist ein absolutes Muss, aber das Thema ist leider immer wieder verwirrend.
 
Von getönten mineralischen Sonnencremes bis hin zu chemischen Filtern mit schwer auszusprechenden Namen: Die Wahl der richtigen Sonnenpflege erscheint häufig unnötig kompliziert. 

Damit du dir nicht zu sehr den Kopf darüber zerbrichst, findest du hier einen übersichtlichen Leitfaden dazu, was in deiner Sonnencreme enthalten ist und wie du die richtige Wahl triffst. 

Beginnen wir mit der Frage: Ist Sonnencreme tatsächlich „schlecht“? 

Das könnte man tatsächlich denken, da in Sachen Sonnencreme häufig in Extremen diskutiert wird – gut vs. schlecht, sicher vs. unsicher, mineralisch vs. chemisch. Die meisten modernen Sonnenschutz-Produkte sind jedoch so konzipiert, dass sie strenge Sicherheitsstandards erfüllen und gleichzeitig die Haut wirksam schützen. 

Es stimmt allerdings, dass nicht alle UV-Filter gleich wirken und nicht jede Formulierung für jeden Hauttyp geeignet ist. Auf die Verwendung einer Sonnenpflege ganz zu verzichten, ist jedoch immer die am wenigsten hautfreundliche Entscheidung. 

Sonnenschutzfilter im Allgemeinen 

Im Grunde genommen erfüllen alle Sonnenpflege-Produkte denselben Zweck: Sie schützen deine Haut vor schädlichen UV-Strahlen. Der Unterschied liegt darin, wie sie das tun. 

Jede Formulierung stützt sich auf UV‑Filter – das sind die Inhaltsstoffe, die diese Aufgabe übernehmen. Diese lassen sich in zwei Kategorien einteilen: chemische und mineralische. 

Chemische Sonnencremes – die Fakten 

Wirkt deine Sonnencreme fast unsichtbar auf der Haut, handelt es sich wahrscheinlich um eine chemische Formulierung. Diese Filter absorbieren die UV-Strahlen, die dann in Wärme umgewandelt und von der Haut abgegeben werden. Dadurch fühlt sich der Sonnenschutz nahezu schwerelos an. Er bleibt quasi unsichtbar und trägt sich sehr angenehm – und genau das macht ihn so beliebt. 

Dennoch sind einige chemische UV-Filter im Laufe der Zeit in die Kritik geraten, da sich Fragen hinsichtlich ihrer Hautverträglichkeit und Umweltauswirkung ergeben haben. Es geht nicht darum, alles zu meiden, sondern darum, etwas bewusster darauf zu achten, was man auf die Haut aufträgt. 

Gängige chemische Sonnenschutzfilter 

Chemische UV-Filter sind nicht alle gleich. Einige genießen nach wie vor großes Vertrauen, während andere im Laufe der Zeit zunehmend Fragen aufgeworfen haben. Diese beginnen bei ihrer Verträglichkeit auf der Haut und enden bei ihren weiterreichenden Auswirkungen auf die Umwelt. Aus diesem Grund werden bestimmte Inhaltsstoffe in neueren Formulierungen zunehmend vermieden. 

Oxybenzon und ähnliche Filter 

Von Oxybenzon hast du vermutlich schon gehört. 

Zwar begegnet man ihm heute kaum noch, vor allem nicht in der EU, doch genau dieser Stoff hat viele erst dazu gebracht, genauer auf die Inhaltsstoffe ihrer Sonnenpflege‑Produkte zu achten. Die Gründe dafür sind unter anderem Bedenken, die sowohl die Auswirkungen auf marine Ökosysteme als auch eine mögliche hormonelle Störung betreffen.  

Ein Hinweis zu Avobenzon und anderen Filtern 

Es gibt außerdem noch Filter, die nach wie vor weit verbreitet, aber etwas differenzierter zu betrachten sind. 

Avobenzon ist zwar wirksam, jedoch nicht für sich allein. Es neigt dazu, unter Sonneneinstrahlung zu zerfallen und wird daher fast immer mit anderen Filtern kombiniert, um die Stabilität zu gewährleisten. 

Derlei Sonnenschutz-Kombinationen erfüllen zwar ihren Zweck, können jedoch bei empfindlicher Haut manchmal zu Reaktionen führen. 

DIE BLACKLIST 

Achte auf diese potenziell bedenklichen Inhaltsstoffe, die in chemischen Sonnenpflege-Produkten enthalten sind. 

OXYBENZON 

  • Kommt heute größtenteils nicht mehr zum Einsatz 
  • Nicht rifffreundlich 
  • Selten in modernen EU-Formulierungen enthalten 
  • Bedenken hinsichtlich einer hormonellen Störung 

OCTINOXAT 

  • Kommt weiterhin zum Einsatz, jedoch abnehmend 
  • Ebenfalls nicht rifffreundlich 
  • Wird mit einer möglichen Beeinflussung des Hormonsystems in Verbindung gebracht 

OCTOCRYLEN 

  • Ist nach wie vor weit verbreitet im Einsatz 
  • Kann photoallergische Reaktionen auslösen  
  • Gerät verstärkt in den Fokus der Regulierungsbehörden 

AVOBENZON 

  • Ist nach wie vor sehr weit verbreitet im Einsatz 
  • Zersetzt sich ohne Stabilisierung unter Sonneneinstrahlung 
  • Kann freie Radikale bilden 
  • Manchmal reizend 

HOMOSALAT 

  • Weiterhin im Einsatz 
  • EU hat Konzentrationen beschränkt 
  • Wird derzeit auf hormonelle Störungen untersucht 

Mineralische Sonnencremes – die Fakten 

Nach all diesen komplexen Erläuterungen erscheinen die Fakten zu mineralischen Sonnencremes erfrischend übersichtlich. 

Mithilfe mineralischer Filter natürlichen Ursprungs bilden sie eine Schutzschicht auf der Hautoberfläche, die die UV-Strahlen reflektiert – ganz ohne komplexe chemische Umwandlungen. Dadurch eignen sich mineralische Sonnencremes besonders gut für empfindliche Haut und den täglichen Gebrauch.  

Zinkoxid und Titandioxid 

Bei mineralischen Sonnencremes kommt es letztlich auf diese beiden Inhaltsstoffe an.  

Zinkoxid ist der Wirkstoff, der am häufigsten eingesetzt wird. Er ist dafür bekannt, sowohl einen UVA- als auch einen UVB-Breitbandschutz zu bieten, während Titandioxid eher eine unterstützende Rolle spielt. 

Diese von Natur aus weißen mineralischen Filter gelten im Allgemeinen nicht als sensibilisierend, was bedeutet, dass sie kaum Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen. 

In getönten mineralischen Sonnencremes sorgen Pigmente dafür, die natürlichen weißen Rückstände von Zinkoxid und Titandioxid auszugleichen. Dadurch erhält man sowohl Schutz als auch ein natürliches, feines Finish. 

Ist Zinkoxid sicher? 


Ja, es ist einer der am besten verträglichen und hautfreundlichsten UV-Filter auf dem Markt, der seine Aufgabe erfüllt, ohne bei empfindlicherer Haut Probleme zu verursachen. Und das ist doch genau das, was man sich von einer natürlichen Sonnencreme wünscht. 

Welche ist die sicherste Sonnencreme? So wählst du sie aus 

Die sicherste Sonnencreme definiert sich nicht nur über perfekte Inhaltsstoffe – es gibt deutlich sinnvollere Kriterien. 

Wenn deine Haut sensibel reagiert, schnell überfordert ist oder einfach unberechenbar wirkt, ist eine Sonnencreme auf Zinkbasis meist die angenehmere Wahl.  

Chemische LSF fühlen sich zwar angenehmer an und sind kaum sichtbar, doch da mehrere Filter gleichzeitig aufgetragen werden, können sie auf der Haut mitunter etwas unberechenbar reagieren. 

Die Sonnencreme, die du wirklich regelmäßig verwendest, ist eindeutig der Sieger. Denn hier kommt der Punkt, über den sich eigentlich alle einig sind: Ein ungeschützter Aufenthalt in der Sonne hinterlässt rasch Spuren – und deine Haut merkt sich das. Auf die Sonnencreme zu verzichten, richtet mehr Schaden an, als es jede Diskussion über die Inhaltsstoffe jemals könnte. 

Warum eine getönte mineralische Sonnencreme absolut Sinn macht 

Nachdem dir der Unterschied zwischen den verschiedenen Filtern klar geworden ist, besteht der nächste Schritt darin, eine Sonnenpflege zu wählen, die sich mühelos in deine Routine einfügt. 

Hier kommen die getönten mineralischen Sonnencremes von MÁDARA ins Spiel. Sie bieten dir einen Breitbandschutz, eine leichte, aber natürlich wirkende Deckung und das beruhigende Gefühl, dass das, was du auf deine Haut aufträgst, tatsächlich gut für dich ist.  

So, jetzt gehörst du zu denen, die beim Thema Sonnenpflege mitreden können. Wähle nun deine Sonnencreme und verwende sie regelmäßig. 

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