Sobald Sie Gesichtsöl probiert haben werden, werden Sie nie mehr darauf verzichten können – hier finden Sie fünf gute Gründe, um sich in diesen Superhelden der Hautpflege sofort zu verlieben.

1.

Pflanzensamenöle sind bereits natürlich mit Zutaten wie Antioxidantien, Polyphenole, Carotinoide und Omega-Fettsäuren vollgepackt. Deswegen kann bereits ein winziger Tropfen Öl mehr gute Inhaltsstoffe als eine Feuchtigkeitscreme enthalten.

2.

Öle können die durch Umweltfaktoren hervorgerufene Reizung verhindern. Öle – wie etwa die aus Schwarzer Johannisbeere oder Cranberry – können Entzündungen lindern und die Haut beruhigen.

3.

In Ihren späten 30er sehen die Falten plötzlich tiefer aus, weil sich die Menge an natürlichen Ölen in der Haut verringert, die Funktion der Feuchtigkeitsbarriere einbüßt und die Haut austrocknet. Die meisten Cremes enthalten ein wenig Öl, aber nicht genug, um einen großen Unterschied in Bezug auf Wasserverlust zu bewirken. Da Öle lipophil, mit anderen Worten – fettliebend, sind, durchdringen sie die Lipidschicht der Haut schneller und verhindern so den Wasserverlust sowie polstern die Haut mit Feuchtigkeit wirksamer auf.

4.

Wenn Sie ein Öl vor der Anti-Aging-Creme auftragen, verhalten sich die Ölmoleküle wie kleine trojanische Pferde, die die pflanzlichen Wirkstoffe tiefer in die Haut und näher an die kollagenproduzierenden Fibroblasten liefern – und das Alles, ohne die Oberfläche zu reizen.

5.

Selbst ausgesprochen fettige Haut kann von Ölen profitieren. Während synthetische und mineralische Öle komedogen sind und Poren verstopfen, sind es die meisten natürlichen Pflanzenöle nicht. Ob Sie es nun glauben oder nicht, kann das richtige Gesichtsöl helfen, die Poren von überschüssigem Talg zu reinigen und Entzündungen und Reizungen zu reduzieren – diese Eigenschaft ist von erheblicher Bedeutung, denn gerade die Entzündung ist eigentlich eine der primären Ursachen der Akne.

WIE VERWENDET MAN GESICHTSÖL?
EIN TROPEN ÖL IST VIELLEICHT ALLES, WAS SIE BRAUCHEN

- Peelen Sie oft, sodass das Öl leicht eindringen kann, sonst könnte es auf der Haut sitzenbleiben und sie fettig aussehen lassen.

- Frisch gereinigte und leicht feuchte Haut hilft dem Öl, sich auf die Haut zu verteilen, von ihr absorbiert zu werden und die Feuchtigkeit einzuschließen.

- Als allgemeine Regel gilt, dass Öle Feuchtigkeitscremes durchdringen können, aber nicht umgekehrt. Deswegen – erst befeuchten, einziehen lassen und Öl in die trockenen Partien oder in die ganze Haut leicht einklopfen, um die Feuchtigkeitscreme einzuschließen.

- Für extrem trockene Haut – etwas Gesichtsöl einmassieren, dann reichhaltige Feuchtigkeitscreme darüber auftragen.