Von: Elza Birzniece | Lesezeit: 6 Minuten

Elza Birzniece, MADARA Cosmetics

Das Peeling könnte einer der wichtigsten und dennoch am meisten unterschätzten Schritte in deiner Hautpflegeroutine sein, da man sich davon oft ein falsches Bild macht. Lass dich nicht von der Wortkombination chemisches Peeling auf die falsche Fährte bringen lassen: Peeling, wenn richtig gemacht, ist das Geheimnis eines strahlenden Teints. Im Folgenden erläutert unsere zertifizierte Beauty-Therapeutin Kitija die verschiedenen Peeling-Praktiken.

Für eine kostenfreie Beratung zur Schönheitspflege wende dich bitte an unsere Hautpflegeexpertinnen und -experten über WhatsApp oder Messenger.

 

Was genau ist
Peeling?

„Durch Peeling werden abgestorbene Zellen von der Hautoberfläche entfernt und die Zellerneuerung somit unterstützt; im Ergebnis treten dann neue, strahlende Zellen zum Vorschein“, erklärt Kitija. Dadurch wird auch die Wirksamkeit anderer Hautpflegeprodukte erhöht, da diese ohne die Schicht der abgestorbenen Zellen leichter in die Haut eindringen können.

Obwohl die meisten Hauttypen von Peeling profitieren, achte trotzdem auf die Intensität – eine Übertreibung kann kontraproduktiv sein. Peeling, wenn zu oft oder für den Hauttyp ungeeignet durchgeführt, kann zu Reizungen, sich schälender Haut und Rötungen führen.

 
 

Peeling im
Sommer – Ja oder Nein?

Das Peeling ist im Sommer vollkommen in Ordnung und wird sogar empfohlen – schließlich macht das Entfernen der abgestorbenen Zellen Raum für einen noch gleichmäßigeren und geschmeidig gesonnten Teint. Kitija rät jedoch, vorsichtig vorzugehen: „Peeling macht die Haut anfälliger, vor allem in Bezug auf Sonneneinstrahlung“. Peele deine Haut nur abends und trage immer einen hohen Sonnenschutz wie etwa MÁDARA SPF50 Ultra-Shield Sonnencreme auf Basis Pflanzlicher Stammzelle, um die neuen Zellen vor Schäden zu schützen.

 

Chemisches vs. mechanisches
Peeling

Es gibt zwei Hauptarten von Peeling – chemisch und mechanisch.
Beide arbeiten auf unterschiedliche Weise auf dasselbe Ziel hin.

„Chemische Peelings tragen abgestorbene Hautzellen mithilfe von Säuren wie AHA, PHA und BHA ab, um die Zellenerneuerung anzuregen“, erläutert Kitija. Dies hilft, einen helleren, strahlenden und feinen Teint zu erzielen, wonach wir uns alle so sehnen, und verbessert zudem den Wasserhaushalt der Haut und verfeinert Poren. Wenn deine Haut sehr empfindlich ist oder du ein Neuling in Sachen Säuren bist, schlägt Kitija vor, mit Babyschritten zu beginnen. Fange an, indem du sie langsam in deine Routine integrierst, und wage erst später, dir den Weg zu stärkeren Wirkstoffen zu erarbeiten.

Und dann gibt es auch noch mechanische Peelings: Das sind Produkte, die kleine Partikel oder Bürstenborsten enthalten und verwendet werden, um Oberflächenzellen physisch abzuschälen sowie Schmutz in sanften Bewegungen zu entfernen. Zudem wird so auch die Durchblutung gefördert. Aber bitte beachte, dass mechanisches Peeling nur auf intakte Haut und niemals im Falle von einer akuten Entzündung oder Ausbrüchen durchgeführt werden sollte.

Bis jetzt ziemlich klar, oder?
Lass uns nun die verschiedenen Arten von Peelings im Einzelnen anschauen.

AHAs
(Alpha-Hydroxysäuren)

AHAs wirken auf der Hautoberfläche; sie lösen abgestorbene Zellen auf und entfernen diese, um glattere, hellere Haut zum Vorschein zu bringen – ideal für diejenigen, die unebene Textur und Pigmentierung der Haut anpacken möchten. Wähle Milchsäure, Glykolsäure oder Mandelsäure, wenn du der Meinung bist, dass AHAs dein Ding sind.

Geeignet für: Alle Hauttypen, besonders reife, müde und glanzlose Haut. Nicht für empfindliche, hypersensible Haut empfohlen.

Zum Ausprobieren: Die Rezeptur der MÁDARA AHA Aufhellenden Peeling Maske enthält Milchsäure und ist ein Kraftpaket, das die Haut aufhellt und strahlen lässt, die Zellerneuerung anregt sowie den matten Teint zum neuen Leben erweckt.

 
 

BHAs
(Beta-Hydroxysäuren)

Sie reichen tiefer in die Haut als AHAs, befreien Poren und entfernen den Talgüberschuss. Salicylsäure ist die beliebteste BHA, am besten für diejenigen geeignet, die mit Mitessern und großen Poren zu kämpfen haben.

Geeignet für: Alle Hauttypen, insbesondere verstopfte, unreine, fettige Haut.

Zum Ausprobieren: MÁDARA Klärendes Gesichtswasser ist der perfekte Peeling-Toner für verstopfte und fettige Haut; die Rezeptur mit Salicylsäure reinigt die Haut, reduziert Glanz, minimiert das Erscheinen von vergrößerten Poren und Hautunreinheiten.

PHAs
(Polyhydroxysäuren)

PHAs wie Lactobionsäure und Gluconsäure können als die freundlichen Kusinen von AHAs betrachtet werden – sie funktionieren auf die gleiche Weise, dringen aber nicht so tief in die Haut ein und bieten eine sanftere Peelingmethode. PHAs weisen zudem Eigenschaften von Feuchthaltemitteln auf, d. h. sie ziehen Wasser an, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und weicher zu machen.

Geeignet für: Alle Hauttypen, insbesondere für empfindliche Haut.

Zum Ausprobieren: MÁDARA Time Miracle Reface Sleep & Peel Nachtserum mit Lactobionsäure peelt die Haut und unterstützt deren Regeneration, sodass dein Teint wieder aufgefrischt, der Ton und die Textur der Haut verbessert sowie das Erscheinen feiner Linien reduziert wird.

 
 

Mechanisches Peeling

Diese mechanischen Peelings entfernen wirksam die Schicht abgestorbener Hautzellen und hinterlassen die Haut frisch und sauber – wie eine unberührte Leinwand. Bei mechanischen Peelings sind die wahren Helden unter Inhaltsstoffen kleine Perlen oder Körner, die für das peelende Effekt sorgen. Aber gehe nicht zu hart heran – zu raues Peeling kann die Haut reizen.

Geeignet für: Normale, fettige, Mischhaut. Nicht für Problem- und empfindliche Haut geeignet.

Zum Ausprobieren: Die perfekte Alternative zu den nun überholten rauen, grobkörnigen Peelings aus der Vergangenheit bietet MÁDARA mit Öl-zu-Milch Peeling an – es enthält Mikroperlen des Naturwachses, die die Haut zart reinigen und erneuern. Angereichert mit Aprikosen- und Haferölen verwandelt sich die innovative Rezeptur in Milch, sodass eine milde, aber wirksame Behandlung der Hautoberfläche erzielt wird.

Wähle jetzt deine Methode und beginne mit dem Peeling – dein Weg zu einem wirklich strahlenden Teint beginnt hier.