Von Dāvis Suharevskis

BIOHACKING

Das sind Forscher einer neuen Welle, die das Mosaik der Wissenschaft ändern. Das ist eine Bewegung von Enthusiasten, die bereit sind, ihr Leben umfassend zu verbessern. Es versucht sogar, aus reinem Wissen Kunst zu synthetisieren.

Was bedeutet das für uns, die bereit sind, das bestmögliche Leben zu führen? Um zu verstehen, müssen auch wir ein wenig recherchieren. Wir werden uns Forscher, Künstler und wegweisende Persönlichkeiten und Prozesse des Biohackings näher anschauen.

Insofern bekannt, wurde das Wort biohacking zum ersten Mal im Jahr 1992 verwendet. Die Definition teilt uns mit, dass es sich dabei um experimentelle Maßnahmen handelt, die von Personen aus dem wissenschaftlichen oder medizinischen Bereich mit dem Ziel durchgeführt werden, die Lebensqualität lebender Organismen zu verbessern. Auf den ersten Blick sieht nicht unbedingt überzeugend oder vollkommen vertrauenswürdig aus. Aber es ist viel mehr als nur das. Die Bewegung strebt an, das Leben einzelner Menschen zu verbessern, und dies kann durch viele unterschiedliche Mittel erreicht werden. Diejenigen, die einen sehr direkten Ansatz befolgen, werden „Schleifer“ – grinders genannt. Sie modifizieren ihren eigenen Körper mit NFC-Chips, Navigationsgeräten und sogar Kopfhörern, um sich so in die ersten selbstgemachten Cyborgs zu verwandeln. Dies ist jedoch eine seltene Praxis, da die Experimente auch gefährlich sein können.

Zunehmende Popularität genießt DIY-Biologie. Dieser Zweig des Biohackings ist aus einigen wenigen „Hauslabors“ in ein globales Netzwerk für Lernen und Innovation herangewachsen, indem Inhalte auf Websites für Insider ausgetauscht und der eigene Umgang mit Gadgets und selbstgemachten Zentrifugen, Mikroskopen und anderen Tools verglichen wird.

Die populärste Art des Biohackings ist jedoch viel bodenständiger; es hat nicht mal einen genauen Namen, aber man kennt es trotzdem als Biohacking. Es ist eine Praxis, die anstrebt, unser Leben dadurch zu verbessern, dass die Wissenschaft bewusst und vernünftig im Alltag angewandt wird. Es kann etwa mit Nahrungsergänzungsmitteln beginnen – diese können aus handgepflückten Blaubeeren gemacht und dann zu Kapseln verarbeitet werden, um sicherzustellen, dass der höchstmögliche Gehalt an Antioxidantien und Vitaminen erreicht wird, oder auch bei der Apotheke als Tabletten gekauft werden – entscheidend ist, dass der Biohacker in seiner Bestform ist und ALLES über das Produkt weiß. Das Konzept kann in die Ernährung eingeführt werden, indem in Bezug auf die eigene Gesundheit solche Produkte nach genauen Regeln gewählt werden, die Leistung erhöhen. Sogar ein Spaziergang im Winter kann ein Biohack sein, wenn wir die Schuhe zu Hause lassen. Draußen, im Freien, können wir die Natur als unsere kryogene Kamera betrachten.

Diese bodenständigere Praxis hat ihren Weg in die Kosmetik und Hautpflege gefunden. Die Biologie-Natives sind auf der Suche nach Formulierungen, die haargenau ihre individuellen Anliegen angehen können. Cremes werden hergestellt, um jeden Geschmack zufriedenzustellen. Und trotzdem ist dies manchmal nicht genug für uns. Wir sammeln mehr und mehr Informationen über uns selbst, und wir können Informationen über Inhaltsstoffe finden, die wir individuell mehr brauchen. Mit diesem Wissen können wir unsere tägliche Hautpflege optimieren, um genau das zu erzielen, was wir wollen.

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