Was Sie im Badezimmer machen, landet schließlich im Ozean. Wir schwimmen in einem Meer aus Kunststoff, sodass jeder unser Schritt und Tritt sowie jede – selbst kleine – Änderung zählen. Hier sind einige der verbreitetsten Inhaltsstoffe und Produkte, die in Ihrem Badezimmer zu finden sind und die den Ozean verschmutzen und somit zur Verschmutzungskatastrophe des Planeten beitragen.

Die Schönheitsindustrie ist nicht nur eine der größten globalen Industrien, sondern auch eine von denen, die die Umwelt am stärksten belastet. Wenn Sie sich für einen gewissenhaften und verantwortungsvollen Verbraucher halten, der auf Plastiktüten verzichtet und umweltfreundliche Entscheidungen trifft, kennen Sie wahrscheinlich bereits diese Unterwasserfelsen, die im Auge zu behalten sind. Falls aber nicht, erfahren Sie mehr über die hinterhältige Art und Weise, wie Ihre Schönheitsroutine dem Planeten und dem ozeanischen Ökosystem schadet.

5 BÖSEWICHTE

MIKROPERLEN

Kleine Kugeln aus Kunststoff, die in Gesichts- und Körperpeelings, Zahnpasten und Duschgels verwendet werden. Mikroplastik besteht aus kleinen Kunststoffstücken, kleiner als 5 mm, die Wasserfiltersysteme leicht passieren und am Ende in die Meere und Seen kommen. Vor kurzem wurde sie in Großbritannien verboten, findet aber immer noch weitere Verbreitung in anderen Teilen des Planeten. Dies ist ein unsichtbarer Schadstoff, weil Sie ihn mit Ihrem bloßen Auge nicht sehen können, aber er schadet erheblich dem Planeten und der Tier- und Pflanzenwelt des Meeres.

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Natürliche peelende Inhaltsstoffe wie etwa Vulkansand, die die Umwelt nicht gefährden. Probieren Sie VOLCANO Peeling-Seife aus, die mit sanft peelenden vulkanischen Mineralien angereichert ist.

WATTESTÄBCHEN MIT KUNSTSTOFFSTIEL

Nie daran gedacht, oder? Diese Haushaltsware baut den Mikropartikel-Kontinent wesentlich auf, der im Ozean schwimmt und für die Tierwelt und das Meeresleben tödlich sein kann. Kleine Wattestäbchen aus Plastik werden oft in die Toilette gespült und landen am Strand und im Meer, wo sie von Vögeln und Fischen gefressen werden.

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Umweltfreundliche kompostierbare Alternativen aus zertifizierter Bio-Baumwolle und einem biologisch abbaubaren Stiel.

GLITZER

Die ultimative Festival-Schminke bereits seit Jahren. Glitzernde Körper, glitzernde Haarwurzeln, glitzernde Highlighters und Lidschatten – wir haben alles gesehen. Was kann denn so furchtsam am funkelnden Feenstaub sein? Wie es sich herausstellt, ist er nicht so prickelnd für die Umwelt, da er zur Umweltverschmutzung durch Mikroplastik beiträgt. Mikroplastik ist jetzt in unserer Luft, im Trinkwasser, in Fischen und Meeresfrüchten – einmal ins Wasser gelangt, verbreitet sie sich überall.

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Biologisch abbaubaren Glitzer, der aus Pflanzenzellulose hergestellt wird, oder wählen Sie für den Schimmer-Effekt einen Highlighter mineralischen Ursprungs.

OXYBENZON

Eine der am meisten beunruhigenden UV-blockierenden Zutaten in chemischen Sonnenschutzmitteln. Er ist äußerst gefährlich für Korallenriffe, da er sie bleicht und sogar deren DNA ändert. Deswegen verabschiedeten die hawaiischen Gesetzgeber vor kurzem bzw. dieses Jahr ein Verbot von chemischen Sonnenschutzmitteln ab 2021. Die Mathematik ist hier einfach – wenn er für das Meeresleben schlecht ist, warum sollte er für Ihre Haut gut sein?

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Natürliche Sonnenschutzmittel mit physischen Filtern wie MADARA SPF30.

VERPACKUNG

Immer mehr Verbraucher wählen umweltfreundliche Produkte und achten auf die Verpackung. Noch ein langer Weg steht aber vor uns – sehr wenig vom Kunststoff, der in den zu Hause verwendeten Schönheits- und Hautpflegeprodukten enthalten ist, ist recycelbar. Glücklicherweise ist Öko-Verpackung jetzt zum Trend geworden, sodass Sie nachhaltigere Entscheidungen beim Einkaufen treffen können. 100 % von MADARAs Tuben, Dosen und Flaschen sind wiederverwertbar. 2016 war mehr als ein Drittel unserer Kunststoffverpackungen aus recyceltem Kunststoff hergestellt.

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Biologisch abbaubare oder recycelte Verpackung oder führen Sie Ihre Plastikverpackungen dem Recycling zu.

ES WIRD GESCHÄTZT, DASS 2050 IM MEER MEHR KUNSTSTOFF
ALS FISCH GEBEN WIRD.

Quelle: “The new plastics economy: Rethinking the future of plastics & catalysing action”, ein Bericht der
Ellen Macarthur Foundation.

AMINDESTENS 8 MIO. TONNEN KUNSTSTOFF FLIESST IN DEN OZEAN JEDES JAHR. ES IST DAS GLEICHE, WIE WENN MAN JEDE MINUTE DEN INHALT EINES GANZEN MÜLLWAGENS IN DEN OZEAN KIPPEN WÜRDE.

Quelle: “The new plastics economy: Rethinking the future of plastics & catalysing action”, ein Bericht der
Ellen Macarthur Foundation.